Das gestreifte Häuschen
Ich klettere vorsichtig über die raue Holzleiste des Beets. Zwischen zwei trockenen Erdkrumen liegt ein kleines, gelb und braun geringeltes Schneckenhaus. Ich bleibe davor stehen, beuge meinen Kopf nach unten und schaue genau in die runde Öffnung hinein. Ganz leer und still. Vorsichtig hebe ich meine Vorderpfote und tippe mit den Zehensteinen dagegen. Klick! Das Häuschen kippt zur Seite, rollt ein kurzes Stück über die Rillen im Holz und bleibt an einer Astfurche liegen. Ich laufe hinterher und stupse es noch einmal an, bis es leise wie ein Kreisel kreist.
